Wie bei ‘Baby Charlie’: Krankenhaus will Alfie Evans (14 Monate) nicht weiter behandeln


Alfies Eltern wehren sich entschlossen
Bei diesem Fall werden Erinnerungen wach gerufen: Das Alder Hey Kinderkrankenhaus in Liverpool möchte die Behandlung des 14 Monate alten Alfie Evans beenden. Seine Eltern kämpfen mit allen Mitteln gegen diese Entscheidung an. Und tatsächlich bieten andere Krankenhäuser ihre Hilfe an. Nicht aber das Alder Hey Krankenhaus: Es verweigert die Freigabe für seinen kleinen Patienten.

Parallelen zu ‘Baby Charlie’
Tom Evans und Kate James, die Eltern von Alfie, wehren sich jedoch heftig dagegen und möchten ihren kleinen Sohn trotzdem zur weiteren Behandlung in die USA überweisen. Nun hat das Alder Hey Kinderkrankenhaus die Eltern darauf vorbereitet, dass es Maßnahmen ergreifen möchte, um die Geräte abschalten zu können.

Seit über einem Jahr liegt der kleine Alfie im Koma. Der Junge leidet an einer mysteriösen Gehirnkrankheit, die bis heute nicht eindeutig identifiziert werden konnte. Sein Fall erinnert stark an Charlie Gard. Dessen Eltern hatten monatelang um das Schicksal ihres Sohnes gekämpft. Charlie hatte eine seltene genetische Erkrankung. Ärzte und Experten hielten eine weitere Behandlung des schwerkranken Babys für aussichtslos. Schließlich stimmten Charlies Eltern doch zu, die lebenserhaltenden Geräte abzustellen. Charlie starb am 28. Juli 2017.

Die Eltern Thomas Evans und Kate James (beide 20) hätten laut eigener Aussage den Fall um ‘Baby Charlie’ genauestens verfolgt und sind fest entschlossen weiterzukämpfen. Genau wie im Fall ‘Baby Charlie’ droht hier also eine juristische Schlammschlacht. Alfies Eltern haben bereits Geld für die Auseinandersetzungen vor Gericht und die weitere Behandlung in den USA gesammelt. Bei Facebook sammelt sich mit ‘Alfies Army’ eine Gruppe mit mittlerweile 30.000 Unterstützern. Ob die Gerichte nun anders entscheiden als im Falle von Charlie Gard, bleibt erst einmal ungewiss. In unserem Video zeigen wir Ihnen ‘Baby Alfie’ und wie sein Vater Thomas Evans die Situation um seinen Sohn einschätzt.


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